Die Maskenherstellung

Die Vorbereitung : Durch Recherchen wurde versucht sich über die Herstellung der Masken (Larven) ein Bild zu machen. Wie geht das überhaupt, welche Materialien werden benötigt, wieviel Zeit nimmt das in Anspruch ? Alles Fragen die nicht leicht zu beantworten waren. Den Informationen über die Herstellung findet man nur spärlich. 

Die Umsetzung : Nachdem der 1.Vorsitzende Frank Behrens die benötigten Materialien zur Erstellung des Modells beschafft hatte, wurde mit dem modellieren begonnen. Dabei stellte sich heraus das unser 1.Vorsitzender ein geschicktes Händchen beim Modellieren hat. ( Leider gibt es davon keine Bilder ) Nachdem der Rohling fertigt gestellt war, wurde das Modell mit Hilfe von Kunststoffkarten in 2 Segmente geteilt um es für das eingipsen vorzubereiten. Da aber auch hier uns keiner wirklich Tipps geben konnte ist die erste Gipsform unbrauchbar gewesen. Dabei stellte sich heraus das die Proportionen des Modells nicht stimmten. Also wurde der Rohling neu modelliert und an den entsprechenden Stellen verbreitert. Um diesmal einen bessern Gipsabdruck zu erhalten wurde um das Modell herum eine Kiste gebaut und mit Gips ausgegossen. Das Ergebnis war nun den Wünschen entsprechend.

Nach einer Trocknungspashe konnte nun mit dem Kaschieren begonnen werden. ( auch hier gibts leider keine Bilder ). Der sicherlich spannenste Moment, ist der wenn die erste Maske aus der Form genommen wird. Auch hier gabe es einen Rückschlag, die Neugier war größer als die Geduld. Die Maske ist nachdem entfernen aus der Form noch nicht genügend getrocknet und deshalb zusammen gefallen. Der zweite Versuch war dann allerdings von Erfolg gekrönt und konnte sich sehen lassen. Somit Stand der Serienproduktion nichts mehr im Weg. Es wurde nun fleißig geklebt.

Auch die bereits fast trockenen Larven müssen vor der weiteren Bearbeitung komplett durchgetrocknet sein. Dazu wurden Gestelle aus Draht gebogen, damit  sie auch von der Innenseite belüftet sind.

Der nächste Schritt nach dem Trocknen ist das versäubern der Außenkannten und das einbringen der Löcher für die Augen. Die dadurch entstandenen Schnittkanten müssen nochmals nachkaschiert werden um eindringen von Feuchtigkeit in das Papier zu verhindern.

Die Außenkanten wurde versäubert und ebenfalls nochmals kaschiert um das Eindringen von Feuchtigkeit auch an diesen Stellen zuverhindern.
Der Anstrich: Nachdem die Masken durchgetrocknet waren wurden die Masken innen mit einem Schutzlack eingestrichen. Die Außenseite der Maske wurde weiß grundiert. Im Anschluß wurden die Masken mit Airbrush lackiert. Auch hier konnten wir keine Tipps im Umfeld des Vereins bekommen, so das wir wieder selbst die Ärmel hochkrempeln mussten und auch das haben wir dann hinbekommen.
Das Ergebnis : Nachdem alle Masken fertig bemalt und mit Klarlack überzogen worden sind, wurden noch die Helme in die Maske eingesetzt. Zuvor wurden jedoch die Leuchtdioden in den Augen verkabelt und angeschlossen. Jetzt nur noch die Haare und die Kopfbedekung (Barrett) anbringen und die Masken waren fertig. Auf dem Foto sind nun alle 21 Masken die angefertigt wurden zu sehen